Prophezeiungen und Visionen

 

Das Thema Prophezeiungen ist wie kein anderes Thema dazu geeignet, Angst auszulösen. Deshalb zuerst die gute Nachricht vorweg:

Die Erde geht nicht unter !

Häufig wird in den Medien darüber berichtet, dass der Weltuntergang grundsätzlich vorhergesagt würde – ich kann Ihnen versichern, dass alle ernstzunehmenden Prophezeiungen genau dieses nicht vorhersagen. Sie können aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es in Kürze die Welt, so wie wir sie heute kennen, nicht mehr geben wird. Die Prophezeihungen sagen im Übrigen bei weitem nicht nur ngeative Dinge voraus, nein sie können zu einem wahrscheinlich nicht allzufernen Punkt in der Zukunft dann auch Mut machen und Hoffnung geben.

Weiterhin sind natürlich auch viele Scharlatane unterwegs – gerade unter vielen, so genannten, „Hellsehern“ - und auch manche Channelings sind zwar nicht unbedingt von dem Medium (Menschen der channelt) getürkt, das Wesen, das da Botschaften (auch schon einmal unter dem Namen „Jesus Christus“) verbreitet, kann sich aber auch irren oder gezielt lügen.

Sehr wertvoll sind deshalb nachweisbar ältere Prophezeiungen, die ihre Gültigkeit schon bewiesen haben. Bevor ich nun in die Details gehe, noch ein Rat, den ich von jemandem bekommen habe, der selbst sicher einen tiefen Einblick in die Zukunft hat, der sich aber der Wirkung von Prophezeiungen auf den einzelnen sehr bewusst ist und nur sehr behutsam etwas von seinem Wissen preisgibt. Er sagt, dass viele Prophezeiungen keine Scharlatanerie sind, man sie aber nicht immer wortwörtlich sondern im übertragenen Sinne verstehen soll. Bei den zum Teil sehr konkreten Zukunftsszenarien ist das nicht immer so einfach, aber natürlich gibt es auch immer noch Gott, der alle Dinge jederzeit verändern kann.

Wie funktionieren denn Prophezeiungen ?

Eine Aussage, die man häufiger hört ist, dass wenn Prophezeiungen funktionieren würden, ja alles vorbestimmt wäre und man keinen eigenen freien Willen hätte. Zunächst muss man hier unterscheiden zwischen durch Menschen verursachte Vorgänge und normalen natürlichen und kosmischen Zyklen, von denen wir heutzutage auch nur einen Bruchteil kennen. Diese natürlichen Vorgänge haben natürlich Auswirkungen, die in den Prophezeiungen beschrieben werden und hier haben wir keine Wahl, dieses zu verhindern. Es ist aber jedem persönlich freigestellt, ob und wie er sich darauf vorbereitet und wie er dann handelt, wenn diese Dinge passieren. Bei Kriegen und ähnlichem haben wir natürlich eine Wahl und wenn genügend Menschen diese Wahl treffen, können Dinge verändert werden.

Ein berühmter Spruch lautet: „Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin“. Letztendlich ist wohl auch eine Aufgabe der Prophezeiungen, den Menschen klarzumachen, wohin der Weg geht, damit sie versuchen die Dinge zu ändern. Leider sieht es momentan nicht so aus, als dass viele Menschen selbst anfangen zu denken und nicht mehr nur die aus den Massenmedien vorgekauten Meinungen adaptieren. Wie in den vorigen Kapiteln beschrieben, werden Kriege gezielt erzeugt und die Masse lässt sich immer wieder gerne an der Nase herumführen.

Stellen Sie sich eine Prophezeiung bitte als eine Prognose von einer „höheren“ Stelle vor – Menschen sind wohl hierzu nicht in der Lage, sie sehen nur Bilder dieser Prognosen, die sehr weit blicken können. Außerdem ist die Zeit nicht linear, was schon Einstein bewiesen hat und die Möglichkeit, in die Zukunft zu schauen und die Ergebnisse der aktuellen Zeitschiene anzusehen, sind schon heute nicht mehr so abwegig. Es gibt einige sehr ernstzunehmende Hinweise, dass die Möglichkeit der Zeitreise schon heute gegeben ist. Wenn nun Gott oder auch andere höhere Wesen die Menschheit so beobachten, dann vergleiche ich das mit einem guten Biologen, der ein Ameisenvolk erforscht. Der Biologe kann nicht voraussagen, was eine einzelne Ameise im nächsten Moment oder morgen tut, er kann aber ziemlich sichere Prognosen erstellen, wie sich das Ameisenvolk als Ganzes verhält.

Um noch einmal auf das Wesen der Zeit zurückzukommen – Prophezeiungen, die exakte Daten nennen (z.B. am 3.11.2008 wird ein Atomanschlag passieren), sind fast immer falsch, so funktioniert das nicht. Echte Prophezeiungen benennen Abfolgen von Ereignissen und da dann aber auch durchaus sehr genaue Zeiträume (Beispiel: wenn X passiert, dann wird nach 35 Jahren Y passieren). Deshalb sind auch schon viele genau terminierte „Weltuntergänge“ ausgefallen, da irgendwelche Gurus und Sektenführer Wesen aufgesessen sind, die sie an der Nase herumführen. Denn nur weil Vorhersagen von einer übernatürlichen Quelle kommen, müssen sie deshalb noch lange nicht wahr sein.

Gibt es denn Beweise dafür, dass Prophezeiungen funktionieren ?

Ja, die gibt es. Ein Beispiel hierfür ist der bekannteste Prophet überhaupt, nämlich Michel de Nostradame, genannt Nostradamus. Leider hat er seine Prophezeiungen verschlüsselt, so dass es sehr schwierig ist, im Vorhinein Aussagen über die Zukunft zu machen, bis irgendwann der Schlüssel gefunden wird. Es gibt nun beliebig viele Buchautoren, die versuchen, genau diesen Schlüssel zu finden und leider sind auch einige Scharlatane darunter.

Ich möchte nun die Geschichte erzählen, wie ich zu dem Thema Prophezeiungen überhaupt gekommen bin, denn früher habe ich dem Thema Prophezeiungen keine große Beachtung geschenkt. Anfang der achtziger Jahre lieh ich mir von einem Bekannten mal ein Nostradamus-Buch aus, las es und gab es wieder zurück, ohne mir viele Gedanken zu machen. Als dann 1989 die Berliner Mauer fiel, erinnerte ich mich daran und versuchte das Buch noch einmal zu bekommen. So ein wichtiges geschichtliches Ereignis müsste doch darin stehen, wenn an der Sache etwas dran ist.

Das allgemeine Vorurteil, dass die Autoren im Nachhinein dann immer Vorhersagen, die eingetroffen sein sollen, hinein interpretieren, konnte hier nicht gelten. Das Buch war definitiv zu einem Zeitpunkt erschienen, als sich der kalte Krieg mal wieder auf einem absoluten Höhepunkt befand – die UdSSR war gerade in Afghanistan einmarschiert und einen Mauerfall haben damals auch die größten politischen Visionäre nicht für möglich gehalten in absehbarer Zukunft. Ich las also das Buch erneut und tatsächlich beschrieb dort der Autor (ich weiß leider nicht mehr den Namen), dass er den einen Vierzeiler so interpretiere, dass die Berliner Mauer fallen würde, aber er könnte sich das so gar nicht vorstellen – eventuell sei ja auch ein Staudamm gemeint.

Außerdem zeigte sich dann sehr bald, dass Nostradamus auf den Monat genau (ausgehend von der Oktoberrevolution) den Zusammenbruch der Sowjetunion beschrieben hat (Dauer: 73 Jahre). Weiterhin hat er 400 Jahre zuvor Franco direkt mit Namen erwähnt und in Versen, die eindeutig auf das 3. Reich deuten, nennt er Hitler „Hister“. Da Nostradamus bereits zu seiner Zeit mit einigen eingetroffenen Vorhersagen Furore machte, wurden seine Aufzeichnungen sehr früh veröffentlicht und bewahrt, so dass sich jeder anhand der Originaltexte davon überzeugen kann.

Auszug aus dem Brief an Heinrich II. Von Nostradamus (1568 veröffentlicht):

Dem Ereignis im Frühling vorausgehend und in seiner Folge kommt es zu außergewöhnlichen Veränderungen, Königreiche werden umgestürzt (russischer Zar wird gestürzt, deutscher Kaiser dankt ab, etc.), die Erde wird erschüttert, das neue Babylon steigt empor, die elende Tochter des ersten Brandopfers (1. Weltkrieg); bestehen wird sie nur 73 Jahre und 7 Monate, dann wird aus dem Stamm von jener, die solange unfruchtbar war, vom 50. Grad her der aufsteigen,der die ganze christliche Kirche erneuern wird.“

Am 25.1.1918 wurde beim 3. sowjetischen Kongress die „Russische Sowjetrepublik“ gegründet, nach dem August-Putsch trat Michail Gorbatschow am 24.8.1991 als Generalsekretär der kommunistischen Partei der Sowjetunion zurück, was das Ende derselben besiegelte - Zeitraum: 73 Jahre und 7 Monate (fast auf den Tag genau !). Natürlich kann man jetzt einwenden, dass de Jure die Sowjetunion erst etwas später am 21. Dezember 1991 aufgelöst wurde, obwohl der August 1991 allgemein als Einleitung des Auflösungsprozesses der UdSSR angesehen wird. Tatsache ist aber, dass selbst Gorbatschow noch 1990 eine derart exakte Prophezeiung nicht hätte abgeben können. Die obige wurde nachweislich im 16. Jahrhundert niedergeschrieben.

Es gibt noch eine große Anzahl weiterer beweisbarer Beispiele für echt Präkognition. In meinem Infobrief stelle ich regelmäßig welche davon ausführlich vor.

Ich schrecke auch nicht davor zurück, für meine Zukunftsprognosen aktuelle Quellen einzubeziehen, die ihre Informationen aus „fragwürdigen“ Kanälen bekommen. Fragwürdig heißt in diesem Fall, dass die Wissenschaft diese Verfahren noch nicht erklären kann. Nun gibt es natürlich das Problem, dass sich in diesem Bereich viele „Hellseher“, Astrologen, etc. tummeln, die absolut nichts können. Der entscheidende Faktor ist hierbei bei mir deshalb auch die Maxime unseres Alt-Bundeskanzlers Helmut Kohl: „wichtig ist, was hinten rauskommt!“


Ich verfolge Quellen über einen längeren Zeitraum, die nennenswert klar umfasste und mit wichtigen und auch einzigartigen Inhalten versehene Aussagen über die Zukunft machen. Die Methode, mit der sie diese Aussagen erhalten, ist für mich erst einmal zweitrangig. Wenn allerdings Aussagen der Qualität „der Papst stirbt bald“ getätigt werden, kann man diese Quelle getrost vergessen. Derjenige wird sogar irgendwann demnächst einen Treffer haben, denn Benedikt XVI. ist 85 Jahre alt und lebt mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr weitere 20 Jahre. Das bringt uns aber nicht wirklich weiter.


Der erste Maßstab ist also die Qualität und Einzigartigkeit der Prognosen auf inhaltlicher Ebene. Der zweite Faktor sind die Anzahl und Häufigkeit der Treffer über einen längeren Zeitraum und im Verhältnis zur Anzahl der getätigten Prognosen. Ich habe einmal einen Amerikaner untersucht, der hatte für jedes Jahr eine unglaublich große Anzahl von Prognosen abgegeben, sodass er dann auch immer ein paar Treffer aufweisen konnte. Das liegt in diesem Fall aber natürlich wieder im Bereich des Zufalls und bringt einen nicht vorwärts.

Ich habe aber auch im Laufe der Jahre einige Menschen entdecken können, die eine Trefferquote aufweisen, die mit Zufall nicht mehr erklärbar ist. Ob sie dann tatsächlich „hellgesehen“ haben oder auch nicht und vielleicht die Infos doch aus Insiderkreisen erhalten, ist für mich nicht wichtig. Offensichtlich haben sie ein Verfahren, zukünftige Ereignisse gut voraussagen zu können und mir hilfreiche Informationen an die Hand zu geben, die ich für mich verwerten kann. Dann wäre es sträflich, diese Quellen zu ignorieren, nur weil mir die Methode nicht gefällt.

Natürlich stellt sich sofort die Frage, ob wir überhaupt etwas ändern können oder alles komplett vorbestimmt ist. Ich komme damit auf den Anfang des Kapitels zurück und der Frage nach dem Sinn von Prophezeiungen. Wäre alles schon vorbestimmt, wären Prophezeiungen relativ zweckfrei. Bestenfalls zur Vorbereitung wären sie zu gebrauchen. Häufig hören wir aber von den Propheten, dass gewisse Dinge passieren werden, wenn wir uns nicht ändern. Das zeigt deutlich eine Sichtweise, dass die Zukunft eben noch nicht in Stein gemeißelt ist. Es gibt aber sehr wohl kausale Zusammenhänge, die ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr zu stoppen sind, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt wurden. Von daher bin ich der festen Überzeugung, dass viele der prophezeiten Ereignisse in der Vergangenheit hätten verändert werden können oder auch noch jetzt verändert werden können.

Momentan sehe ich allerdings nicht viele Menschen, die aktiv versuchen, den 3. Weltkrieg aufzuhalten. Es will ihn zwar keiner, aber gegen die Vorbereitungen, die ganz offensichtlich laufen – insbesondere bei uns im Westen – wird viel zu wenig getan. Die Geschichte scheint sich (mit leichten Abänderungen) augenblicklich zu wiederholen, denn gewisse Kreise haben ihn geplant, die öffentliche Meinung könnte ihn aber jederzeit stoppen. Dazu müsste jeder aber zuerst einmal anfangen, sich von der Medienpropaganda zu befreien. Hierzu sind die meisten aber leider schon nicht in der Lage.

 

 

 


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